Dienstag, 21. November 2017

Happy Birthday to me (^.^)

Ja, es ist doch tatsächlich schon wieder so weit... Ich werde ein Jahr älter und auch in diesem Jahr hat sich mein Schatz etwas ganz besonderes einfallen lassen, das ich euch unbedingt zeigen und definitiv auf empfehlen möchte! (^.^) Mein Geschenk in diesem Jahr waren Karten für ein Krimidinner im Schloss Blutenburg in München!
Die Blutenburg - ihr erinnert euch vielleicht - dort haben wir auch geheiratet - ist natürlich eine phänomenale Kulisse für ein Krimidinner, der Anbieter "meines" Krimidinners, ist aber auch in vielen anderen deutschen Städten zu sehen und zu erleben: https://www.krimidinner.de/ Es ist auf jeden Fall jeden Cent Wert! Einfach herrlich unterhaltsam umrahmt von köstlichem Essen mit Weinbegleitung in nobler Atmosphäre. Nur all zu hungrig sollte man nicht hingehen, bis zum Hauptgang dauert es. (^.^)




Und wisst ihr was? Ich Spürnase habe den Mörder nebst Motiv erraten, wurde unter den richtigen ausgelost und habe eine Flasche Wein gewonnen. (^.^) Mein Man beteuert nach wie vor, dass es wirklich keine Schiebung war und dass mein Gewinn absolut nichts mit dem zwanzigsten Geburtstag meiner Volljährigkeit zu tun hat. (^.^)

Bayrische Kuchl - Mehlspeisen

Was ist denn mit das erste, wenn ihr an die klassische altbayrische Küche denkt? Also nach Knödel und Schweinsbraten? Mehlspeisen, oder? (^.^) Wird Zeit, dass ich mich eben auch diesem Kapitel in Erna Horns Rezeptesammlung widme. Immerhin haben sich heutzutage die österreichischen, böhmischen und bayrischen Rezepte heiter vermischt und je nach dem wo man gerade is(s)t, gibt es den Original altbayrischen/österreichischen/böhmischen Apfelstrudel/Palatschinken/Germknödel. Umso gespannter bin ich, als bekennendes Zuckermäulchen auf die alten Originalrezepte aus bayrischen Landen. (^.^)
Wusstet ihr eigentlich, warum sich ausgerechnet in Bayern, Österreich und Böhmen so viele Mehlspeisen entwickelt haben? Als urkatholische Länder hielt man sich selbstverständlich an die Fastengebote der katholischen Kirche und diese besagten immerhin, dass es an gut 150 Tagen im Jahr kein Fleisch geben durfte. Fisch war zwar ok, aber im Binnenland fernab von Meer und Küste eben nicht ganzjährig zu erschwinglichen Preisen verfügbar. Was verfügbar war, waren allerdings Mehl, Eier, Milch, Zucker/Honig und Früchte, die zu immer neuen kreativen Mehlspeisen, also Hauptgerichten, die auch schwer arbeitende Menschen satt und kräftig hielten zusammengemischt. (Es gab übrigens auch deftige Mehlspeisen, die hat Erna Horn allerdings den anderen Kapiteln ihres Büchleins zugeordnet, was mir durchaus entgegen kommt.)

Nähen für Fortgeschrittene - Vichy-Bluse: Hals und Armausschnitte mit Schrägstreifen verstürzen

So, ich habe nun unter reichlich Gefluche und Verschnitt die Schnittteile meiner künftigen Vichy-Bluse zugeschnitten. Nachdem meine Bluse kragen- und ärmellos im 50er-Jahre-Freizeitlook werden soll, werde ich sowohl Hals- als auch Ärmelausschnitte mit Schrägstreifen verstürzen. In den meisten Nähanleitungen - egal um Vintage oder aktuell - steht gerne als einzige Arbeitsanweisung "Ausschnitte mit Schrägstreifen verstürzen" fertig. Hinter dieser simplen Floskel verbergen sich aber einige kompliziertere Arbeitsschritte, die ich euch im folgenden zeigen möchte:

Zunächst wird auf die Ausschnittkanten Vlieseline Formband gebögelt, damit sich die Kanten nicht verziehen. Das Formband wird dabei so aufgebügelt, dass der Kettstich auf dem Formband exakt auf die Nahtlinie (mit dem Kopierrädchen vom Schnitt kopieren) trifft.
Erst jetzt werden die Schulternähte geschlossen (bei einer Bluse o.ä. beide, bei geschlossenen Oberteilen wird nur eine Schulternaht geschlossen). Zum Verstürzen kann man nun zu fertigem Schrägband greifen oder aber - sieht auch schöner aus und funktioniert zumindest bei Baumwollstoffen - einen 4 cm breiten Schrägstreifen zuschneiden. Schrägstreifen nennt sich das Ding deshalb, weil er diagonal zum Fadenlauf zugeschnitten wird und damit elastisch ist. Bei meinem Vichystoff sieht man das auch schön: während die Karos für den Normalen Zuschnitt gerade sind, verlaufen die Karos auf dem Schrägstreifen wie Rauten. Egal ob ihr nun zum Schrägstreifen oder Schrägband greift, die weitere Verarbeitung ist wieder gleich: der Schrägstreifen wird nun der Länge nach mittig gefaltet, und die Kante glatt gebügelt und anschließend in die Form des Kragen- bzw. Armausschnittes gebracht, indem man an der Bruchkante zieht und so heiß als möglich bügelt, während man die offene Seite einhält, also nicht dehnt. Der Schrägstreifen wird so immer runder, bis er schließlich in Kragen bzw. Ärmelausschnittform ist.
Nun den Schrägstreifen rechts auf rechts auf die Ausschnittkante heften und zwar so, dass die Bruchkante etwa 1,5 cm Abstand zur eigentlichen Kragennahtlinie hat. Nun genau entlang der markierten Nahtlinie steppen, die Nahtzugaben zurückschneiden und den Stoff an den Rundungen gleichmäßig mit Dreiecken einschneiden, so dass der Ausschnitt schön glatt liegt.
Der Schrägstreifen wird jetzt exakt an der Nahtlinie nach innen gebügelt. Eventueller Überstand wird auf Schnittmaß zurückgeschnitten. Bei geschlossenen Oberteilen wird nun die zweite Schulternaht geschlossen. Eigentlich ist damit der Ausschnitt schon fertig, wer möchte kann den Schrägstreifen aber nochmals feststeppen. Und fertig ist das Verstürzen mit Schrägstreifen. (^.^)

Freitag, 10. November 2017

Bayrische Kuchl - Torten und Kuchen: Butterkuchen

Butterkuchenrezepte gibt es viele, diese bayrische Variante, die ich bisher nicht kannte, ist vielmehr ein Butter-Zucker-Kuchen und außerdem richtig lecker und leicht gemacht. (^.^)



250 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
125 g Zucker
1 Ei
150 g Butter
125 ml Milch
Hagelzucker
100 g Butter




Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, mit 1 EL vom Zucker und einige EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).

Nun die restlichen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).

Den Herd auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Hefeteig zusammendrücken, auf dem Boden der Form verteilen und mit dem Teigrad oder einem Messer ein Rautenmuster einritzen. Die Oberfläche des Teiges dick mit Hagelzucker bestreuen. Vor dem Backen geht der Teig nun nochmals abgedeckt für weitere ca. 30 Minuten.

Nun den Butterkuchen in ca 30 Minuten goldgelb backen. Die Butter zerlassen und den Kuchen in der Form damit tränken.

Freitag, 3. November 2017

Bayrische Kuchl - Wurst: Milzwurst

Die Milzwurst ist einmal mehr so ein richtig klassisches bayrisches Kinderessen. Im Gegensatz zu vielen Kinderessen, die einem als Erwachsenen irgendwie nicht mehr so gut schmecken, ist die Milzwurst immer noch wahnsinnig lecker. (^.^)

Milzwurst ist dabei allerdings nichts anderes als eben jene Milzwurst, die in bayrischen Bäckereien in dicken Scheiben verkauft wird, die dann wie ein Schnitzel paniert und in Butterschmalz goldbraun gebraten wird. Hier also ein "Rezept" niederzuschreiben ist ehrlicherweise ziemlich übertrieben. Ich spare es mir deshalb auch und beschränke mich vielmehr auf eine Empfehlung, nämlich: esst mal wieder Milzwurst, reicht den traditionellen Kartoffel-Gurken-Salat dazu und schwelgt in Kindheitserinnerungen. (^.^)

Bayrische Kuchl - Brot: Zwiebelbrot

Es wird mal wieder Zeit ein Brot zu backen und meine Entscheidung fällt dieses Mal auf ein Zwiebelbrot, das ganz gut schmeckt, aber ehrlicherweise nicht an das Zwiebelbrot vom Bäcker rankommt. Nachdem es aber auch immer weniger Bäckereien gibt, die Zwiebelbrot führen, ist es dpch eine ganz brauchbare Alternative. (^.^) So gehts:

500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
1 EL Zucker
4 Zwiebeln
Butterschmalz
je 1 TL Kümmel, Koriander, Muskat und Salz
3 Eier
100 g Butter
125 ml Milch
1 Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:
Die Milch erwärmen. Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröckeln, den Zucker und einigen EL der lauwarmen Milch dazu geben und leicht verrühren. Die zerlassene Hefemasse mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt gehen lassen, bis auf der Oberfläche der Hefemasse deutliche Risse zu sehen sind (dauert etwa 1 Stunde).
Die Zwiebeln würfeln und im Butterschmalz glasig dünsten. Zusammen mit allen anderen Zutaten zugeben und alles mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten, bis ein glatter Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselboden löst. Nun den Teig erneut abdecken und ruhen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat (dauert erneut etwa 1 Stunde).
Den Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Brotkastenform mit Backpapier ausschlagen. Die Arbeitsfläche bemehlen, den Teig darauf zusammendrücken, ausformen, in die Form geben und mit dem verquirlten Eigelb bestreichen. Vor dem Backen geht der Teig nun nochmals abgedeckt für weitere ca. 30 Minuten.
Dann das Brot in ca 1 Stunde ausbacken. Nach dem Backen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Mittwoch, 1. November 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 60er Jahre - jetzt wirds bunt!

Das Make-up im Stil der 60er Jahre, das ich euch heute zeigen möchte, ist entsprechend kräftig bunt, wurde damals aber durchaus auch tagsüber so getragen, gerne auch in der heute durchaus mutigen Farbkombination aus violett und orange. Nachdem ich eher ein Freund des Natürlichen bin - vielleicht liebe ich gerade deshalb die 40er und 50er Jahre so, trage ich ein solches Make-up eher abends. (^.^)
So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.

Wie bei allen 60er Jahren Looks kommt auch hier den Augen eine besondere Bedeutung zu. Die Augenbrauen bleiben jedoch natürlich und werden lediglich etwas in Form gebracht. Auf dem Oberlied wird entlang des Wimpernkranzes eine satte Linie violetter Lidschatten aufgetragen. Über dem violetten Lidschatten wird bis hinauf zur Lidfalte nun ein leichter brauner Farbton aufgrtagen. Die beiden Lidschattenfarnben werden nun ineinander verblendet. Nun folgt noch Eyeliner mit einem Wing bis hoch zur Lidfalte und selbstverständlich Wimperntusche, fertig ist das kräftigere 60er Jahre Augen-Make-up.




Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem orangefarbenen Lipliner konturiert und mit einem ebenso orangefarbenen Lippenstift geschminkt.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Nähen für Fortgeschrittene - aus Omas Trägerrock wird ein Flapperkleid: Falten legen

Wie bereits angekündigt widmen wir uns heute den Falteneinsätzen. Auf dem Bild rechts seht ihr auch bereits, was ihr dazu braucht, Den Stoffzuschnitt - klar, eine Sprühflasche mit Wasser, Stecknadeln und euer Bügeleisen; die Falten werden nämlich eingebügelt. Und nun ahnt ihr vermutlich schon, was ihr am allermeisten braucht, wenn ihr Stoff in Falten legen möchtet: genau, es ist Zeit. Falten legen dauert, aber die Mühe lohnt (^.^) So geht es für unser Flapperkleidchen im Detail:

Für unseren Falteneinsatz legen wir so genannte einseitige Falten, also alle Falten eines Einsatzes zeigen in die gleiche Richtung. Durt wo die Falteneinsätze des Vorder- und Rückenteils aufeinandertreffen soll eine so genannte Kellerfalte entstehen, es treffen also der jeweils letzte Faltenbruch der Falteneinsätze aufeinander, so dass quasi die Naht durch die darüber liegenden Falten verdeckt wird.
Übertragt dafür die auf dem Schnittmuster eingezeichneten Faltenbrüche auf mit Kopierpapier und Rädchen auf die Linke Stoffseite. Faltet die Faltenbrüche (messt zur Sicherheit jeweils die Faltenbreite nochmals nach), sprüht den Faltenbruch leicht feucht und bügelt mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe drüber, steckt die Falte oben und unten mit einer Stecknadel fest und faltet den nächsten Faltenbruch, ganz so wie bei einer Zieharmonikafaltung, solange bis der gesamte Einsatz schön gefältelt ist. Lasst die Einsätze dann über Nacht ruhen, damit sie abkühlen und vollständig durchtrocknen, bevor ich euch beim nächsten Mal zeige, wie sie eingenäht werden. (^.^)

Diesen ersten Einstieg in das Legen von Falten werde ich im Anschluss an unseren Trägerrock-Makeover noch etwas weiter vertiefen. (^.^)

Sonntag, 29. Oktober 2017

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XXV

Bereits seit vorgestern ist die 25. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich wird es frivol. Wir widmen uns der neuen Erfolgsserie "Babylon Berlin", die aktuell leider nur auf Sky zu sehen ist, ab Ende 2018 aber auch in der ARD läuft. "Babylon Berlin" ist eine Kriminalserie, welche im Berlin der Weimarer Republik und des Dritten Reichs spielt. Ich selbst habe sie leider noch nicht gesehen (ich bin bekennender Bezahlfernsehen-Verweigerer und stolz drauf; dafür liebe ich aber Streaming-Dienste), musste aber bei der Lektüre der ersten Kritiken an mein geliebtes "Löwengrube" denken. Die schaue ich auch gerade wieder im Serienmarathon, zur Überbrückung bis "Babylon Berlin" entweder gestreamt werden kann, oder aber im Fernsehen läuft.
Frivol wird es auch auf der Tournee von "Let's Burlesque", die aktuell läuft und über die der Flaneur exklusiv berichtet.
Zudem steht der vorletzte Flaneur des Jahres ganz im Zeichen von Parties, es gibt Glamour pur mit wunderschöner Abendmode und ein Special zum Feiern wie in den frivolen 20er Jahren.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Der kleine Schminkalmanach: die 60er Jahre - ein dezentes Tages-Make-up

Das Make-up in den 60ern wird nun wieder etwas kräftiger, als es in den beiden Jahrzehnten zuvor war, vor allem die Augen werden nun stärker betont, die Lippen treten dabei mehr in den Hintergrund; insbesondere die Farbe rot ist jetzt erstmal weniger präsent. Das Make-up, das ich euch heute zeigen möchte, ist dennoch dezent genug für ein Tages-Make-up.
So gehts:
Der Teint der 50er Jahre ist leicht und natürlich, ich greife daher zu meinem Standard-Teintprogramm.

Wie bereits gesagt, kommt den Augen bei diesem Look eine besondere Bedeutung zu. Die Augenbrauen bleiben natürlich und werden lediglich etwas in Form gebracht. Auf das gesamt Oberlid kommt ein blassrosa Lidschatten ohne Glitzerpartikel. In die Lidfalte kommt nun rötlichbrauner Lidschatten, der leicht verblendet wird. Gerade die Lidfalte wird in den 60ern sehr gerne und oft auch sehr stark betont, was den Augen eine besondere Tiefe gibt. Abschließen wird noch eine dünne Eyeliner-Linie gezogen und die Wimpern getuscht.


Die Lippen werden entlang ihrer natürlichen Lippenlinie mit einem blaßrosa Lipliner konturiert und mit einem ebenso blaßrosa Lippenstift geschminkt.

Freitag, 20. Oktober 2017

Bayrische Kuchl - Schweinernes

Nichtbayern verbinden mit der bayrischen Küche vermutlich in aller erster Linie Schweinefleischgerichte, angefangen vom Schweinsbraten, über das Spanferkel bis hin zum Wammerl. Dass es sehr viel mehr als nur Schweinefleisch in der bayrischen Küche gibt, habe ich euch die letzten Wochen und Monate gezeigt. Sicherlich hat sich der ein oder andere auch bereits gefragt, wann ich denn nun endlich mit dem Rezept für den original bayrischen Schweinsbraten oder die Schweinshax'n rausrücke. Nun ja, die Antwort ist: jetzt, also die nächsten Wochen, widmen wir uns ganz dem Schweinefleisch und dessen altbayrischer Zubereitung. (^.^) Seid also einmal mehr gespannt. (^.^)

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Museen in München - Das Museum Brandhorst

Kürzlich hat es uns in das Museum Brandhorst verschlagen. Das Museum Brandhorst wurde für die Sammlung Moderner und Zeitgenössischer Kunst von Anette und Udo Brandhorst, eine Dauerleihgabe an den Freistaat Bayern, errichtet. Anette Brandhorst war eine Henkel-Erbin, Ude Brandhorst war lange Jahre im Vorstand der RLV, beide sind als Kunstmäzene bekannt, so dass beide eine beachtliche Sammlung zusammengetragen haben, darunter vor allem so gut wie alle Buchillustrationen von Pablo Picasso. Obwohl ich nun kein uneingeschränkter Fan Moderner und Zeitgenössischer Kunst bin, hätte aber trotzdem etwas für mich dabei sein können, aber es sollte anders kommen... So gut wie alle Ausstellungsräume des Museums waren wegen Umbau geschlossen (ziemlich dämliche Organisation, oder?), lediglich eine Ausstellung wurde gezeigt, eine retrospektive zu Cy Twombly. Den muss man nun nicht kennen, ich kannte ihn auf jeden Fall nicht, ich habe ihn eben gegoogelt: laut Wikipedia ist er einer der bedeutendsten abstrakten Expressionisten. Gut, das Genre erklärt dann auch warum ich in 10 Minuten durch die Ausstellung und aufgrund der schlechten Umbauorganisation auch durch das gesamte Museum war. Nennt mich nun gerne Banause, aber... Ist das Kunst oder kann das weg? So ein Geschmiere habe ich wirklich selten gesehen und ich habe zwei Nichten im Kleinkindalter... Wer es nicht glauben mag, der klicke sich gerne auf der Homepage des Museums Brandhorst durch die Onlinesammlung zu Cy Twombly... Aber wenigstens gab es das, was es immer bei abstrakter Kunst gibt: die Stutzerfraktion, in diesem Falle zwei Damen, die sich höchstgradig fachmännisch kennerhaft über die Ausdruckskraft und die Symbolik der Bilder unterhalten haben. Zum Glück aber sind Geschmäcker verschieden. (^.^)

Dienstag, 17. Oktober 2017

Mission "Der perfekte Kleiderschrank" - Was habe ich?

Ihr kennt das vermutlich auch: ihr habt einen vollen Kleiderschrank, wisst aber regelmäßig nicht, was ihr anziehen sollt. Vielleicht geht es euch sogar wie mir, eigentlich platzt euer Kleiderschrank aus allen Nähten. Aber wenn wir mal ehrlich sind, eigentlich haben wir nicht zu wenig Platz sondern zu viel Zeug. Die nahe liegende Lösung ist natürlich: "ausmisten". Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Denn mit bloßen "ausmisten" hat man am ende nur weniger von "nichts anzuziehen", das man im blödesten Falle wieder mit mehr von "nichts anzuziehen" füllt. Ein perfekter Kleiderschrank sieht aber anders aus. Er ist stilvoll, modisch und für jede Eventualität ausgestattet. "Ausmisten" kann also nur der erste Schritt sein, um einen wirklich perfekten Kleiderschrank zu kreieren.

Das Ausmisten möchte ich sogar noch erweitern zu einer Bestandsaufnahme. Im Grunde wird der Weg hin zu einem perfekten Kleiderschrank von drei Fragen begleitet:

  • Was habe ich?
  • Was brauche ich?
  • Was will ich?


Heute widmen wir uns als dem "Was habe ich?" und darüber macht ihr euch am besten einen Überblick, wenn ihr alles, wirklich alles, was in eurem Kleiderschrank ist, genau begutachtet und vor allem anprobiert. Macht dabei drei Stapel:

  • Stapel Nummer 1 für alle Stücke die perfekt sind, so wie sie sind.
  • Stapel Nummer 2  ist für alles, das fast perfekt ist. Also alle Dinge, bei denen kleinere Ausbesserungs- und Nachbesserungsarbeiten erforderlich sind.
  • Stapel Nummer 3 ist für alles, was nicht perfekt ist. Hier kommt alles hin, was nicht mehr gefällt, was nicht mehr passt (insbesondere wenn es zu klein ist), was abgetragen ist und so weiter.


Stapel Nummer 1 wandert wieder zurück in den Kleiderschrank, die anderen beiden Stapel nicht. Packt Stapel Nummer 2 und Nummer 3 jeweils in Kistchen. Die Aufgabe für die nächsten Wochen wird sein jede Woche ein Teil von Stapel Nummer 2 und 5 Teile von Stapel Nummer 3 zu nehmen, um auszubessern/umzuarbeiten (Stapel Nummer 2) bzw. endgültig zu entscheiden, was damit passiert Stapel Nummer 3 (also wegwerfen, verkaufen, umarbeiten etc.).

Macht das mit eurem Kleiderschrank, denkt dabei aber auch an die Wäscheschubladen, macht es mit eurem Schuhschrank, mit euren Handtaschen und mit allen weiteren Accessoires, einschließlich eurem Schmuck.

Wenn ihr mögt, könnt ihr eure Ausstattung bei der Gelegenheit auch fotografieren, um künftig einen besseren Überblick zu behalten, was ihr alles habt.

Dem "Was brauche ich?", also der Frage, welche Teile einen wirklich perfekten Kleiderschrank ausmachen, widmen wir uns beim nächsten Mal. (^.^)

Sonntag, 15. Oktober 2017

Häkelmuster - Doppelstäbchen

Heute möchte ich euch zeigen, wie leicht sich ein Muster variieren lässt. Unser heutiges Gittermuster besteht aus einfachen Stäbchen. In Reihe eins wird einfach nur eine Reihe einfacher Stäbchen gehäkelt. Ab Reihe zwei werden die einfachen Stäbchen jeweils zwischengestochen, wobei immer ein Zwischenraum übergangen wird; in den darauf folgenden Zwischenraum werden zwei einfache Stäbchen gehäkelt.

Montag, 9. Oktober 2017

Museen in München - Die Pinakothek der Moderne in München

Die Pinakothek der Moderne ist die Adresse in Deutschland, wenn es um Malerei, Design, Architektur und Grafik des 20. und 21. Jahrhunderts geht. Wie der Zeitschnitt ebenfalls bereits erkennen lässt, ist die Pinakothek der Moderne auch für Vintage-Freunde mit Schwerpunkt auf meinen Lieblingsjahrzehnten damit auf jeden Fall ein Pflichttermin, und zwar ein Pflichttermin der es in jedem Fall wert ist.

Allein die Designsammlung bietet einen vertiefenden Einblick in die Designentwicklung insbesondere des 20. Jahrhunderts und damit einhergehend bietet die Sammlung natürlich ganz viel Inspiration.
Aber auch die Sammlung zu Malerei, insbesondere die Sammlung zur klassischen Moderne und die Grafiksammlungen sind beeindruckend.
Zur Architektur und dem ebenfalls in der Pinakothek der Moderne befindlichen Architekturmuseum der TU München fehlt mir persönlich ehrlicherweise aber der wirkliche Zugang. Einen Blick ist die Sammlung, die immer wieder wechselnde Ausstellungen zeigt, aber dennoch wert, wenn man ohnehin schon da ist. (^.^)

Samstag, 7. Oktober 2017

Wir sind dann mal schnell in... Bremen

Kürzlich verschlug es uns für ein Wochenende nach Bremen und wir hatten wirklich eine herrliche Zeit, wenn ich auch Bremen nicht zu meinen "das muss man unbedingt gesehen haben"-Städten zählen werde.
Dennoch habe ich euch einige kleine Impressionen gesammelt, einschließlich unseres Menüs im Bremer Ratskeller, der allein schon wegen seiner Weinkarte eine absolute Empfehlung ist. (^.^)

Freitag, 6. Oktober 2017

Bayrische Kuchl - Kartoffeln: Reiberdatschi

Reiberdatschi - in anderen Landstrichen unter zahlreichen anderen Namen bekannt, zu hochdeutsch Kartoffelpuffer - sind nun wahrlich kein typisch bayrisches Gericht. Vielmehr sind Reiberdatschi im gesamten deutschen Sprachraum und darüber hinaus in der regionalen Küche vertreten. Allein die Zubereitung variiert je nach Landstrich. Die bayrische Variante wäre die Folgende:

750 g Kartoffeln
2 Eier
2 EL Mehl
Salz
Butterschmalz

Die Kartoffeln schälen und grob reiben. Die geriebenen Kartoffeln mit Eiern, Mehl und Salz vermengen. Das Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und aus der Kartoffelmasse goldknusprige Datschis backen (1 Esslöffel Kartoffelmasse ergibt einen Datschi; die Kartoffelmasse dabei schön flach streichen).
In Bayern gibt es zu Reiberdatschi traditionell Sauerkraut oder Apfelkompott. (^.^)

Sonntag, 1. Oktober 2017

Das Café Jasmin in der Maxvorstadt

Es wird mal wieder Zeit euch ein nettes Café vorzustellen, dieses mal ist es eine Institution in München, das Café Jasmin, das es bereits seit 1955 in der Maxvorstadt (Augusten Ecke Steinheil) gibt und dessen Einrichtung noch Original erhalten ist. Eben diese Einrichtung, auf der man zu herrlichem Frühstück oder Kaffee und Kuchen platz nimmt, steht sogar unter Denkmalschutz. Also allein wegen des Ambientes lohnt sich der Weg in die Maxvorstadt und wegen des wunderbaren Essens, der erlesenen Getränke und des absolut fabelhaften Preis-Leistungs-Verhältnisses. (^.^)
Nur eines muss man sein: schnell, reservieren kann man im Jasmin nämlich nicht, wer einen Tisch will ist entweder rechtzeitig da, muss Glück haben, oder wartet gerne. (^.^)

Freitag, 29. September 2017

Bayrische Kuchl - Nachspeisen: Münchner Nockerl

Das Rezept für die Münchner Nockerl las sich wirklich lecker, nur leider funktioniert es nicht. Der Nockerlteig ist viel zu flüssig (6 Eier und nur 90 g Mehl!), eher wie Pfannkuchenteig, so dass sich erstmal keine Nockerl abstechen lassen. Ich habe dann zumindest versucht, den Teig gaaaaaaanz vorsichtig in die heiße Milch gleiten zu lassen, ähnlich wie man das bei poschierten Eiern macht, aber: keine Chance, der Butteranteil hat dafür gesorgt, dass der Teig sich in der Milch zu Suppe verwandelt hat. Eventuell würde das Rezept mit getrennten Eiern und dann steif geschlagenem Eiweiß funktionieren, auf einen zweiten Versuch habe ich es aber nicht ankommen lassen. Ich habe den Nockerlteil vielmehr urzerhand in einer Kastenform gebacken und das ganze als Kuchen gegessen, war auch lecker. (^.^)

Mittwoch, 27. September 2017

Museen in München - Die Alte Pinakothek

Die alte Pinakothek in München gehört zu den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt ist daher definitiv ein Pflichttermin für alle Münchenbesucher. Bereits bei seiner Gründung war die Alte Pinakothek richtungsweisend als Galerie, spätestens mit den Erwerbungen nach dem zweiten Weltkrieg erreichte sie Weltrang.

In der Alten Pinakothek werden Gemälde aus sechs Jahrhunderten ausgestellt. Die Sammlungen gliedern sich dabei folgendermaßen auf:

  • deutsche Malerei vom 14. bis zum 17. Jahrhundert (mein Favorit ist das Selbstportrait von Albrecht Dürer)
  • Altniederländische Malerei des 17. Jahrhunderts (ich bin kein großer Fan der altniederländer Schule, am wenigsten übrigens von Rembrandt; spricht mich emotional nicht an)
  • Flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts (die Rubensgemälde, alle davon, am meisten jedoch "die Geißblattlaube)
  • italienische Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert (so sehr mir der Zugang zu den Altniederländern fehlt, so sehr liebe ich die Itlaiener! Giotto, da Vinci, Tizian, Botticelli, Raffael, Tintoretto... herrlich)
  • französisches Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts (mein Liebling ist ja Boucher, weder kann ich mich an seinem Portrait der Marquise de Pompadour sattsehen noch an seinem Boudoirgemälde des ruhenden Mädchens)
  • spanische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts (die Sammlung der Spanier ist zwar übersichtlich, dennoch gibt es von jedem namhaften spanischen Maler zumindest ein Werk zu bewundern; mein Favorit sind die Trauben- und Melonenesser von Murillo)
Selbst wenn ihr nicht so kunstbegeistert seid, ein Weg in die Alte Pinakothek lohnt sich immer, also hingehen! Hier haben schon viele ihren Zugang zur Kunst gefunden, einen Versuch ist es wert. (^.^)

Freitag, 22. September 2017

Bayrische Kuchl - G'müas: Krautmandl

Beim Krautmandl handelt es sich um ein Resteessen, dass noch nicht mal sonderlich ansehnlich aussieht, dafür aber umso besser schmeckt. (^.^) So gehts:

500 g kaltes (übriges) Sauerkraut
500 g gmischtes Hackfleisch
3 alte Semmeln
Salz
Pfeffer
Paprika
Thymian
Milch
Semmelbrösel

Den Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Semmeln aufschneiden und in der Milch einweichen. Das Hackfleisch mit den Gewürzen und den eingeweichten und leicht ausgedrückten Semmeln verkneten.
Eine Auflaufform mit der Hälfte des Sauerkrauts auslegen, die Hackfleischmasse darauf verteilen. Das restliche Sauerkraut darüber geben und dick mit Semmelbröseln bestreuen. In ca 60 Minuten im Rohr ausbacken und schmecken lassen. (^.^)

Donnerstag, 21. September 2017

Stricken für Anfänger: Unser fünftes Projekt - ein Raglanpullover: die Ärmel

Nachdem nun der Rumpf fertig gestellt ist, fehlen uns nur noch die Ärmel. Auch diese werden glatt rechts gestrickt. Um auch die Ärmel schön figurbetont zu halten, werden auch hier regelmäßige Abnahmen gearbeitet. Auch hierfür ist es erforderlich den Rundenanfang zu markieren. So werden dann die Abnahmen gestrickt:
  • nach jeder Markierung: eine Masche rechts, 2 Maschen rechts zusammenstricken
  • vor jeder Markierung (es sind noch drei Maschen vor der Markierung auf der Nadel): eine Masche wie zum rechts stricken abheben, eine Masche rechts, die abgehobene Masche über die abgestrickte Masche ziehen, eine Masche recht
Die erste Abnahme stricken wir in der 11. Runde, dann noch weitere 9 Mal in jeder 10. Runde. Insgesamt stricken wir 110 Runden. Über weitere neun Runden stricken wir nun noch eine Blende mit kraus rechts gesrickten Runden, beginnend mit einer Runde linke Maschen. Nun noch die insgesamt 56 Maschen abketten und fertig ist der erste Ärmel. Den zweiten Ärmel entsprechend arbeiten.

Sonntag, 17. September 2017

Die kleine Warenkunde zum Kochen und Backen - Mehlspeisen

Warme Süßspeisen, die als Hauptgericht gereicht werden, also Mehlspeisen, sind vor allem in der bayrischen, österreichischen und böhmischen Küche zu Hause, finden aber auch in anderen Landstrichen gerade bei den Schleckermäulchen durchaus Anklang. Grundsätzlich lassen sich Melspeisen nach Ihrer Grundform folgendermaßen einteilen:

  • Bei Milchbrei handelt es sich um eine Mischung aus Milch und zumindest einer weiteren stärkehaltigen Grundzutat wie Grieß, Reis oder Haferflocken, die bei niedriger kochtemperatur in der Milch ausquellen.
  • Aufläufe und Soufflés werden im Ofen gebacken, doch vorsicht, gerade die süßen Varianten neigen leicht zum Zusammenfallen, sofern man die Ofentür zu früh öffnet. Grundsätzlich lassen sich alle süßen Aufläufe auch im Wasserbad auf dem Herd in einer Kochpuddingform zubereiten, daher auch der eher nördlich der Donau verbreitetere Gattungsname "Kochpudding" für die süßen Aufläufe.
  • Pfannkuchen werden aus einem feinen flüssigen Teig mit ganzen Eiern in der Pfanne in Butterschmalz gebacken und haben nicht wirklich viel mit Crêpes zu tun. Crêpeteig enthält deutlich weniger Eier und Mehl und ist damit ein ordentliches flüssiger als unser Pfannkuchenteig. Um die Verwirrung jetzt noch zu steigern: die die es erfunden haben, nennen das was anderenorts Eierkuchen genannt wird, Pfannkuchen. Das was dort der Pfannkuchen ist, nennt sich bei den Erfindern der Mehlspeise Krapfen. Gut das durcheinander noch größer wird, nennt sich der Pfannkuchen in Österreich übrigens Palatschinken. So, aber jetzt wieder genug der babylonischen Sprachverwirrung, widmen wir uns wieder den Inhalten. (^.^)
  • Schmarrn ist entgegen des Angebots mancher Touristenklitsche nicht nur dickerer zerpflückter Pfannkuchen, Schmarrnteig ist deutlich dicker und oft auch ei(gelb)reicher als der Pfannkuchenteig, neben dem Schmarrn aus Mehlteig, gibt es auch Schmarrn aus Semmel- oder Quarkteig. er wird wie der Pfannkuchen in Butterschmalz in einer Pfanne gebacken und dabei in Stücke zerrissen.
  • Süße Knödel können aus allen möglichen Teigen hergestellt werden, sind aber immer mit Obst gefüllt.
  • Früchte im Backteig werden in besagtem Backteig getaucht und schwimmend in fett herausgebacken.
  • Strudel ist der Klassiker der Mehlspeisenküche und nur Original mit echtem Strudelteig. Blätterteig oder gar Nudelteig kann man zwar nehmen, schmeckt aber nicht, oder zumindest nicht Original. (ich habe einmal Apfelstrudel gegessen, der mit Blätterteig gemacht war, also was Staubtrockeneres habe ich echt noch nie gegessen, zum Glück konnte man dieses staubige Bröselwerk in reichlich Vanillesauce ertränken. Geschmeckt hat es trotzdem nicht.)

Mittwoch, 13. September 2017

Häkelmuster - Luftmaschengitter

Zur Abwechslung gibt es heute wieder ein etwas lockereres Häkelmuster. Hierfür wird in jede vierte Masche ein einfaches Stäbchen gehäkelt, wobei dazwischen jeweils drei Luftmaschen sind. In Reihe zwei werden im wechsel zwei Luftmaschen, eine feste Maschen, zwei Luftmaschen, einfaches Stäbchen gehäkelt. Wobei das Muster so ausgerichtet wird, dass die Stäbchen jeweils übereinander liegen. Reieh eins und zwei werden ihrerseits im Wechsel gehäkelt.

Montag, 11. September 2017

Die Schalrolle - eine 40er Jahre Hochsteckfrisur für den Tag

Heute möchte ich euch eine schnelle, einfache und alltagstaugliche 40er Jahre Hochsteckfrisur zeigen, die perfekt für ausgehangene Pin Curls und sonstige Bad-Hair-Days geeignet ist, aber trotzdem chic aussieht:
So gehts:
Die Haare zum Pferdeschwanz binden . Den Zopfgummi nach unten ziehen. In den Schal der Wahl ein Steckkissen (ich nutze einen Hairdonut mit Druckknopf, den ich geöffnet eindrehe)wickeln. Den Losen Pferdeschwanz mit dem Schal aufrollen, den Schal am Oberkopf verknoten und die Enden unter dem Schal verstecken. Die Haare gleichmäßig verteilen und bei bedarf mit einigen Bobby Pins sichern. Auf Wunsch aus der Ponypartie eine Roll formen, Haarspray drüber zum Fliegehärchen glätten und fertig ist die Frisur. (^.^)

Donnerstag, 7. September 2017

Stricken für Anfänger: Unser fünftes Projekt - ein Raglanpullover: das Godet

Allein mit dem Godet ist es mit Zunahmen noch nicht getan, auch an den Seitenlinien arbeiten wir wieder Zunahmen:
  • nach jeder Markierung stricken wir eine Masche rechts, ein Umschlag
  • vor jeder Markierung (es ist noch eine Masche vor der Markierung auf der Nadel) folgt 1 Umschlag, 1 Masche rechts
Damit die unterschiedlichen Zunahmen nicht zu kompliziert werden, führe ich dieses mal nochmal einzeln aus (nocht genannte Runden werden normal weiter glatt rechts gearbeitet):

  • 51. Runde: Zunahmen an Seitenlinien arbeiten; für das Godet nach 40 Maschen (bereits einschließlich Seitenlinienzunahme) eine Markierung setzen; dann folgen 1 Umschlag, 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 1 Masche rechts, 1 Umschlag. Nun setzten wir noch eine zweite Markierung um das Ende des Godets zu markieren
  • 55. Runde: Godet: 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 2 Maschen rechts, 1 Umschlag, 1 Masche rechts
  • 59. Runde: Seitenlinienzunahme; Godet: 2 Maschen rechts, 1 Umschlag, 3 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 3 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts
  • 63. Runde: Godet: 3 Maschen rechts, 1 Umschlag, 4 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 4 Maschen rechts, 1 Umschlag, 3 Maschen rechts
  • 67. Runde: Seitenlinienzunahme; Godet: 4 Maschen rechts, 1 Umschlag, 5 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 5 Maschen rechts, 1 Umschlag, 4 Maschen rechts
  • 71. Runde: Godet: 5 Maschen rechts, 1 Umschlag, 6 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 6 Maschen rechts, 1 Umschlag, 5 Maschen rechts
  • 75. Runde: Seitenlinienzunahme; Godet: 6 Maschen rechts, 1 Umschlag, 7 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 7 Maschen rechts, 1 Umschlag, 6 Maschen rechts
  • 79. Runde: Godet: 7 Maschen rechts, 1 Umschlag, 8 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 8 Maschen rechts, 1 Umschlag, 7 Maschen rechts
  • 83. Runde: Seitenlinienzunahme; Godet: 8 Maschen rechts, 1 Umschlag, 9 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 9 Maschen rechts, 1 Umschlag, 8 Maschen rechts
  • 87. Runde: Godet: 9 Maschen rechts, 1 Umschlag, 10 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 10 Maschen rechts, 1 Umschlag, 9 Maschen rechts
  • 91. Runde: Seitenlinienzunahme; Godet: 10 Maschen rechts, 1 Umschlag, 11 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 11 Maschen rechts, 1 Umschlag, 10 Maschen rechts
  • 95. Runde: Godet: 11 Maschen rechts, 1 Umschlag, 12 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 12 Maschen rechts, 1 Umschlag, 11 Maschen rechts
  • 99. Runde: Seitenlinienzunahme; Godet: 12 Maschen rechts, 1 Umschlag, 13 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 13 Maschen rechts, 1 Umschlag, 12 Maschen rechts
  • 103. Runde: Godet: 13 Maschen rechts, 1 Umschlag, 14 Maschen rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, 1 Umschlag 14 Maschen rechts, 1 Umschlag, 13 Maschen rechts
Nun folgen noch 4 weitere Runden glatt rechts bevor über neun Runden eine Blende mit kraus rechts gesrickten Runden, beginnend mit einer Runde linke Maschen gestrickt wird. Nun die insgesamt 234 Maschen abketten.

Freitag, 1. September 2017

Die Laufstegtrends Herbst/Winter 2017/18

Wenn man der diesjährigen Mode für den Herbst und Winter glaubt, haben wir eine wirklich kalte Jahreszeit vor uns, so schön kuschelig und warm, wie die Entwürfe aussehen. (^.^) Auch für die Damen der Vintage-Fraktion ist wieder viel schönes im Stile alter Zeiten dabei, aber seht selbst:

Rot
Rot ist die Farbe der Saison, alleine dadurch wird einem schon warm ums Herz. (^.^)

Norwegerpulli
Der Liebling der Skimode der 40er und 50er Jahre feiert sein großes Revival, ganz weit weg vom gruseligen Ökolook der späten 70er und frühen 80er Jahre: der Norwegerpulli ist wieder da.

Midirock
Der Midirock in der klassischen 50er Jahre Länge bleibt, um den Winter etwas aufzulockern, gerne aber aus Seide und mit leichten erfrischenden Prints.

Denim
Ein alter Bekannter auf dem Laufsteg: Denimstoffe sind auch wieder dabei, diesesmal mit Schnitten in klassisch-edel und durchaus ausgehfein.

Overknees
In dieser Saison geht nichts ohne Overknees, allerdings ganz ohne den Pretty-Woman-Prostituierten-Charm. Nicht Sexy soll der Look sein, sondern stark und selbstbewsusst.

Kleider
Weich und fließend, aus edlen Stoffen, zumindest knielang und angezogen, so sind die Kleider der Saison; die Farben bleiben dabei eher gedeckt, trotzdem darf es extravagant sein.

Hosenanzug
Die Hosenanzüge sind wieder dabei. Nichts ist praktischer fürs Büro um schnell chic und trotzdem bequem angezogen zu sein. Ein Hosenanzug ist wie ein kleines Schwarzes, jede Frau sollte mindestens einen haben.

Leder
Leder ist nun schon fast zum Herbst/Winterklassiker geworden; so auch in diesem Jahr, nun wieder mehrheitlich in klassischem Schwarz oder Naturfarben, allerdings nie sexy, sondern immer cool.

Ethno
Auch der Ethnotrend taucht wieder auf, nachdem er nun einige Zeit von den Laufstegen verschwunden war. Auch hier geht cool vor verspielt.

Donnerstag, 31. August 2017

Häkelmuster - Vierfachstäbchen II

Ein etwas lockereres Gittermuster aus Vierfachstäbchen möchte ich euch heute zeigen. Hierfür werden in der ersten Reihe drei Luftmaschen über drei darunter liegende Maschen, gefolgt von einer festen Masche im Wechsel mit drei Luftmaschen über eine darunter liegende Masche, gefolgt von einer festen Masche gehäkelt. Die festen Maschen werden dabei jeweils in den darunter liegenden Luftmaschenbogen zwischengestochen. In der darauf folgenden Reihe werden vier einfache Stäbchen in den kleinen Luftmaschenbogen und ein einfaches Stäbchen in den großen Luftmaschenbogen gehäkelt (ebenfalls zwischengestochen), wobei zwischen Stäbchengruppe und Einzelstäbchen immer noch eine Luftmasche gehäkelt wird.

Dienstag, 29. August 2017

Museen in München - Der Botanische Garten München-Nymphenburg

Auf der Suche nach Inspiration für unser neues Gärtchen waren wir kürzlich im Botanischen Garten in München-Nymphenburg und selbstverständlich lasse ich euch gerne daran teilhaben. (^.^) Immerhin gehört der Botanische Garten München-Nymphenburg zu den Größten und Bedeutendsten in Deutschland. Wirklich viel mehr Ahnung von Pflanzen habe ich auch nach dem Gang in den Botanischen Garten immer noch nicht, aber ich habe zumindest einige kleinere Ideen eingesammelt. Ansonsten habe ich einen wunderschönen Tag, schlendernd durch die unterschiedlichsten Klimazonen unserer Erde und deren Pflanzenwelt genossen. Die Zeit ist regelrecht dahingeflogen (^.^) Wer ähnliches genießen will, der tue es mir nach, ich kann euch den Botanischen Garten München-Nymphenburg nur wärmstens empfehlen.

Sonntag, 27. August 2017

Der Vintage Flaneur - Ausgabe XXIV

Bereits seit vorgestern ist die 24. Ausgabe des Vintage Flaneur erhältlich und dieses Mal zieht langsam aber sicher der Herbst ein. wir zeigen euch wunderschöne Herbstmäntel und fordern mehr Mut zu schönen Hüten. (Habt ihr als Vintagequeen auch unzählige Hüte, setzt sie aber kaum auf? Also bei mir ist das so... Ich sollte das unbedingt ändern und vor allem meine wunderschönen Originale öfter mal ausführen.)
Passend zur Herbstmode zeigen wir euch außerdem passendes Make-up in Beerentönen. Es gibt ein Interview mit dem Modedesigner Thomas Rath sowie ein Editorial zur Stilikone Audrey Hepburn. Das große Titelthema dürfte vor allem all jene freuen, die dem klassischen Rockabilly-Stil einen hauch mehr Vintage geben wollen, es gibt coolen Rock'n'Roll-Style zum nachlesen und nachmachen ganz im True-Vintage-Stil der 50er Jahre.

Also nichts wie hin zu den Flughafen- und Bahnhofsbuchhandlungen oder auf die Bestellseite des Vintage Flaneur geklickt. (^.^)